Nitro Concepts X1000

Nitro Concepts X1000 Test - der neue Preis-Leistungskiller nach dem S300?

Nitro Concepts startet mit dem X1000 einen neuen Versuch, für möglichst „wenig“ Geld, also in Relation zu anderen Stühlen, möglichst viel Gaming Stuhl zu bieten. Das hat schon mit dem S300 sehr gut funktioniert (Nitro Concepts S300 Test), weshalb dieser seit Jahren mein unangefochtener Favorit im Bereich unter 300€ ist.

Schafft das aber der X1000 ebenso oder sogar noch besser? Das erfahrt ihr nun in meinem Nitro Concepts X1000 Test mit Fotos, vielen Details und natürlich Informationen darüber, für wen dieser Stuhl besonders geeignet ist.

HerstellerNitro Concepts
ModellX1000
MaterialienStahlrahmen, Nylon Fußkreuz, hochverdichtete Kaltschaum-Polsterung, Stoffbezug, 60mm PU-/Nylon-Rollen, PU-Armlehnen
Eigenschaften3D-Armlehnen, justierbare 14° Wippfunktion, bis 125° neigbare Rückenlehne, max. Belastbarkeit von 135kg

Inhaltsverzeichnis

Eigenschaften & Funktionen des X1000

Hier in Kurzform die Eigenschaften und Funktionen des Nitro Concepts X1000, die ihr erwarten könnt. Zu den Punkten erkläre ich im Laufe des Testberichts noch weitere Details.

  • Mit atmungsaktivem Stoffbezug
  • Mit 270-300€ im guten Mittelklassebereich
  • In mehreren Farben erhältlich
  • Einfache Wippmechanik, die ein- oder ausgestellt werden kann.
  • 3D-Armlehnen mit Design-Applikationen & Weichkunststoff
  • Rückenlehne um bis zu 125° neigbar
  • Großzügiges Platzangebot, auch für breitere Gamer bestens geeignet
  • Erinnert von der Form an den noblechairs HERO

Nitro Concepts X1000 vs. S300 - die Unterschiede

Es kam schon sehr häufig die Frage, inwiefern sich der Nitro Concepts X1000 von dem S300 unterscheidet. Tatsächlich kaum, es sind nur minimale Unterschiede, die aber je nach Körperbau den Unterschied machen können:

 

X1000

S300

Kippfunktion

90-125°

90-135°

Rollengröße

60mm

50mm

Formgebung

Offener, weniger Seitenwangen

Etwas mehr Seitenwangen, aber auch nicht viel

Das ist tatsächlich. Der Winkel der Rückenlehne im Verhältnis zur Sitzfläche kann minimal weniger geöffnet werden, die Rollen sind etwas größer und es gibt nahezu keine Seitenwangen mehr im Vergleich zu den vorher angedeuteten des S300.

Sitzkomfort: So bequem sitzt sich der X1000

Hier könnte ich beinahe alles aus dem S300 Test kopieren und einfügen, denn für mich mit meinem Körperbau (189cm, 80-82kg) sitzt sich der Nitro Concepts X1000 nahezu gleich. Der nach DIN EN 1335 als Bürostuhl qualifizierte Stuhl sitzt sich sehr gut und unterscheidet sich vom reinen spontanen Komfort her nur minimal zu auch deutlich teureren Modellen. Natürlich gibt es noch Unterschiede, die sich auch auf den Komfort auswirken können, aber dazu später mehr.

Das Polster hat eine angenehme Härte, ist nicht so hart wie bei noblechairs oder Secretlab und ist gleichzeitig etwas fester als bei DXRacer oder AKRacing. Ein gutes Mittelmaß, mit dem ich hervorragend zurechtkomme. Das Lendenkissen ist mir persönlich nicht ganz so passend, ich habe auch ohne kein Hohlkreuz im Sitzen. Dazu aber im Laufe des Nitro Concepts X1000 Tests noch mehr.

Schneidersitz möglich?

Auf einem breiten Stuhl ohne nennenswerte Seitenwangen kann man in der Regel problemlos auch im Schneidersitz sitzen, wie auch hier der Fall. Vor allem sind die Seitenwangen zwar minimal angedeutet, aber sie bestehen rein aus Polstermaterial ohne Stahlrohre.

Mit 167cm hat man natürlich überhaupt keine Probleme mit dem Schneidersitz. Das für mich bei 189cm einzig limitierende wären hier die Armlehnen, wobei ich diese dank 3D-Einstellungsmöglichkeiten so schieben kann, dass es perfekt passt.

Auch wer noch größer ist kann sich mehr Platz schaffen, denn unter der Sitzfläche befinden sich Schrauben, mit denen wir die Armlehnen je Seite noch ca. 1,5cm weiter nach außen schieben können.

Schneidersitz-Test bestanden!

Größenberatung: Passt der Nitro Concepts X1000 zu dir?

Die Hauptfrage ist immer, ob der Stuhl zum eigenen Körper passt. Es soll schließlich vermieden werden, dass wir im Schulter- oder Beinbereich zu wenig Platz haben und die Belastbarkeit muss stimmen.

Mit der Körpergröße hat meine Freundin mit 167cm und 50-52kg schon mal keine Probleme, genauso wenig wie ich mit 189cm und 80-82kg. Zudem hat der Nitro Concepts X1000 eine breite Sitzfläche, bei der auf Seitenwangen nahezu gänzlich verzichtet wird. Die Sitzfläche ist allerdings auch recht lang, meine Freundin ist da mit ihrer Beinlänge schon an der Grenze. Kleiner als sie dürfte man nicht wirklich sein.

Sitzfläche und Rückenlehne erinnern mich an den noblechairs HERO, sehr offene Gestaltung, bei der niemand Probleme mit Bein- oder Schulterfreiheit bekommen wird. Bilder von Sitzfläche und Rückenlehne gibt’s später noch, einfach scrollen.

Belastbar ist der Stuhl bis 135kg, bei dem großen Platzangebot würde ich auch sagen, dass man die bei entsprechender Körpergröße auch ausreizen kann.

Fazit: Maximale Körpermaße für den Nitro-Stuhl

Auf dem Nitro Concepts X1000 kann jeder sitzen, der mindestens 165cm groß und maximal 205cm groß ist. Es ist egal, ob man schmal, durchschnittlich oder sehr breit gebaut ist, der X1000 gibt dir ein gutes Sitzgefühl. Auch die 135kg Belastungsgrenze können körperbautechnisch ausgereizt werden.

Bei den Größenangaben sind 2-3cm Toleranz eingerechnet, da sich die Oberkörper- zu Beinlängenverhältnisse unterscheiden können.

Funktionen des Nitro Concepts X1000 im Detail

Die grobe Richtung zu Sitzkomfort und Größenberatung haben wir besprochen, jetzt schauen wir uns jede einzelne Funktion des X1000 im Detail an.

Einfache & solide Wippmechanik

Es gibt verschiedene Arten von Mechaniken, die ihr euch hier auf der Startseite anschauen könnt: Gaming Stuhl Startseite, etwa Überschrift 10. In dem Preisbereich des X1000 ist die einfache Wippmechanik der Standard.

Rückenlehne und Sitzfläche verändern beim Zurücklehnen ihren Winkel zueinander nicht, man wippt mit dem kompletten Stuhl ab Gasfeder nach hinten. Man kann die Mechanik entweder aus- oder einschalten, aber in keiner Position feststellen.

Was ich gut finde, dass man auch mit wenig Körpergewicht (ca. 50kg) noch genug Gewicht in die Rückenlehne legen kann, um die Wippfunktion auch zu nutzen. Bei manchen Stühlen ist die Wippmechanik zu widerständig für weniggewichtige Menschen.

Nicht vergessen: Ihr könnt den Widerstand der Wippmechanik mit dem Stellrad unter der Sitzfläche auf euer Körpergewicht einstellen!

Kippfunktion: 90-125° möglich

Hier geht der Trend sinnvollerweise zurück. Ihr könnt mit einem Hebel zu eurer Rechten die Rückenlehne unabhängig von der Sitzfläche nach hinten stellen, um den Winkel zwischen Sitzfläche und Rückenlehne zu öffnen. Das kann vor allem für Menschen mit Bandscheibenproblemen sinnvoll sein, denn je größer der Winkel zwischen Ober- und Unterkörper, desto besser für die Bandscheibe.

Während es vor einigen Jahren noch viele Stühle gab, die Winkel von bis zu 180° zur Sitzfläche ermöglichten, ist der Trend rückläufig. Gängig sind heutzutage eher 120-140°, mehr braucht man auch nicht. Bei 180° guckt man straight an die Decke, und pennen kann man auf Gaming Stühlen eh nicht. Ich habs versucht.

125° sind zwar 10° weniger als beim S300, aber meiner Meinung nach immer noch genug. Der Backforce One zum Beispiel erlaubt mit seiner Synchronmechanik auch nicht mehr. Für entspanntes Filme oder YT-schauen reichts dicke.

Sitzfläche: Viel Platz beim X1000

Das haben wir oben zwar schon viel thematisiert, hier aber nochmal mit Fotos dazu. Ich finde es richtig gut, dass Nitro Concepts so wie noblechairs & Secretlabs von den dicken Seitenwangen eines Sportwagensitzes abweichen. Der eine mag sie optisch cool finden, sie haben aber wirklich keinen Nutzen und können eher stören.

Besonders wenn die Seitenwangen schlecht gepolstert sind, drücken die Beine schnell an die Stahlrohre unter dem Bezug, das ist sehr unangenehm. Der X1000 verzichtet nahezu komplett auf Seitenwangen, es sind nur noch maximal leichte Erhöhungen am Rand da.

Hinter denen stecken allerdings keine Stahlrohre, sie bestehen komplett aus weichem Polsterschaum. Alles goldrichtig gemacht und vor allem: Auf Markt & Kundenstimmen gehört!

Rückenlehne: Ebenfalls kaum Seitenwangen

An der Rückenlehne wird ebenso mit Seitenwangen gespart. Im Hüftbereich sind sie zwar noch etwas ausgeprägter, aber da haben sie auch nie gestört. Ein bisschen Formgebung muss ja auch da sein, sonst geht das Design völlig in die Hose, zumal auch Bürostuhle teilweise so konstruiert sind.

Viel wichtiger sind die Seitenwangen im Schulterbereich, die hier auf ein Minimum reduziert wurden. Auf dem Bild seht ihr die Ausprägung der Seitenwangen von X1000 vs. DXRacer Formula F08 vs. Backforce One Plus. Fazit: Weniger als beim Schalensitzverfechter DXRacer, etwa gleich viel wie beim Ergonomie-König Backforce von Interstuhl.

Jedenfalls wird die Schulter hier nicht in seiner Bewegungsfreiheit gehindert oder besonders nach vorn gedrückt. Die fehlenden Gurtdurchführungen heben sich ebenfalls vom klassischen Racing-Design ab. Passt!

3D-Armlehnen mit Softtouch, Design & Knopf

Die 3D-Armlehnen des Nitro Concepts X1000 könnt ihr in 3 Richtungen verschieben, das schaut ihr euch am besten im Video an. Höhenverstellbarkeit ist ja klar, dazu könnt ihr die Armauflage nach vorn schieben und rotieren.

Das Gute: am vorderen Rand der Armlehne ist ein Knopf, den ihr drücken müsst um die Armlehne zu verstellen. Das ist angenehm, weil man so die Armlehne beim Aufrichten oder Umsetzen nicht versehentlich verstellen kann. Mal wieder eine Entscheidung für den Nutzer aus der Produktentwicklung.

Mehr geht hier nur bei einer 4D-Armlehne, bei der ihr die Auflage noch nach Außen und Innen schieben könnt. Bei dem Preis des Nitro Concepts X1000 ist 3D aber völlig in Ordnung und ich vermisse diese Funktion nicht.

Und nicht vergessen: Unter dem Sitz könnt ihr die Armlehne lösen und an jeder Seite noch ca. 1,5cm nach außen schieben und wieder festziehen. Das mag zwar die Holzversion des 4. „D“ sein, aber man hat die Option. Und brauchen wird sie ohnehin nicht jeder.

Zu guter Letzt war sich Nitro Concepts auch nicht zu schade, noch ein nette Designapplikation in die Armlehne einzulassen. Hier ist ein Streifen in Carbon-Optik mit der Nitro-Flamme eingearbeitet.

Nacken- und Lendenkissen mit Stoffbezug

Lenden- und Nackenkissen sind wie immer dabei. Beide sind mit Stoff bezogen, was ich begrüße. Nackenkissen mit PU-Bezug sind einfach viel zu starr und unangnehm im nackten Nacken. Der Stoff ist zwar nicht so samtweich wie bei noble & Secretlab, aber irgendwo steckt natürlich der Preis und die Kissen sind nicht kratzig oder so, nur eben nicht super samtig.

Dass die Gurtdurchlässe beim X1000 wegrationalisiert wurden, kommt dem Design zu Gute, der Einstellung der Kissen eher nicht. Das Nackenkissen kann ich mit 189cm gerade eben noch so weit runterziehen, dass es in meinem Nacken liegt. Wer kleiner ist, wird das Kissen wohl eher als Kopfkissen nutzen müssen oder es weglassen, so wie ich und viele andere Gamer es häufig machen. Ich lehne mich selten komplett an.

Auch die Lendenkissen leiden unter der schöneren Rückenlehne, denn sie können so wie beim noblechairs ICON oder Arozzi Vernazza nicht befestigt werden. Wenn man es überhaupt nutzt, muss man es wohl häufiger nachjustieren.

Ich brauche das Lendenkissen hingegen gar nicht. Es ist zwar im Vergleich zu manchem Konkurrenten nicht ganz so dick, aber zu dick für mein Hohlkreuz und auch etwas zu hoch. Das Überraschende aber: Selbst wenn ich mich ohne Lordosenkissen anlehne, befindet sich in meiner Lordose keinerlei Hohlraum.

Die Rückenlehne hat zwar keine eigene Vorwölbung für die Lordose, aber die brauche ich mit einer durchschnittlichen Lordose scheinbar nicht. Einzig angenehm finde ich die Memoryfoam-Kissen, die Nitro Concepts anbietet. Diese sind sehr dünn und auch echt angenehm im Rücken!

Gaslift & Fußkreuz: Nylon & bis 135kg belastbar

Verbauen dürft ihr nach dem Auspacken eures Nitro Concepts X1000 eine Class-4-Gasfeder, die ebenso wie das Fußkreuz Belastungen von bis zu 135kg stemmt. Die Gasfeder ist ein ansonsten eher uninteressantes Bauteil, das seiner Aufgabe problemlos nachkommt.

Das Fußkreuz besteht aus Nylon, einem Kunststoff. Beim S300 sind die Kunststoffeinsätze dort an die Stuhlfarbe angepasst, beim X1000 hingegen sind sie immer schwarz. Das finde ich auch gut so.

Das Fußkreuz ist einer der Gründe für den kleineren Preis im Vergleich zur Konkurrenz: Es ist eben aus Kunststoff, anstatt aus Aluminium oder Metall. Wie man aber sieht, ist auch mit Kunststoff eine stattliche Belastbarkeit von 135kg möglich. Das sehe ich also nicht wirklich als Nachteil, wobei Metall natürlich edler wirkt. Aber wie gesagt: Im Verhältnis zum Preis absolut normal und in Ordnung.

Hinweis: Es gibt zum S300 noch einige Meldungen im Netz, dass sich der Gaslift durch das Fußkreuz drückt. Das war ein rein produktionsseitiges Problem, das behoben wurde. Das hat nichts mit dem Material an sich zu tun. Alle betroffenen Kunden wurden mit Ersatzteilen versorgt, auch nach Ablauf der Gewährleistung. Also keine Sorge. :)

Rollen: Um 10mm gewachsen

Im Vergleich zum S300 sind die Rollen des X1000 mit ihren 60mm Durchmesser 10mm größer. Zu den Rollen ist ansonsten nicht viel zu sagen, Rollen sind eben Rollen.

Je größer die Rolle, desto laufleichter, heißt es. Mit 10mm mehr als beim Vorgänger sollte der X1000 also noch flüssiger über den Boden gleiten, einen Unterschied kann ich aber wenn überhaupt nur minimal feststellen. Die Rollen tun ihren Job auch so zu meiner vollsten Zufriedenheit. Laufleicht und leise, nur Rollerblade-Rollen aus Gummi sind leiser und leichter.

Verarbeitung des Nitro Concepts X1000

Der X1000 ist für seine Ausstattung überraschend günstig: Abseits von Rohstoffpreiserhöhungen und übertriebenen Frachtkosten durch das Virus das uns allen so auf die Nerven geht, bekommt man ihn für um die 280€. Schlägt sich das in der Qualität & Verarbeitung nieder?

Nicht wirklich. Die Nähte verlaufen sehr präzise, es hängen nirgends Fäden heraus, alles macht einen robusten & stabilen Eindruck, was die 135kg Belastbarkeit attestieren. Auch die Materialien machen insgesamt einen vernünftigen und nicht billigen Eindruck.

Wie kann der X1000 im Vergleich so günstig sein?

Einige Unterschiede zu den Top-Modellen, die bei gut 380€ losgehen, gibt es natürlich schon. Wer den Bericht gelesen hat, hat vermutlich alle erkannt – falls du aber nur überfliegst, hier nochmal die kleinen Unterschiede im Vergleich zu Premium-Stühlen:

  • Bezug: Der X1000 ist mit einem „normalen“ Stoffbezug bezogen. Teurere Exemplare haben oft noch weichere Bezüge im Einsatz, die sich etwas hochwertiger anfühlen oder wertig wirkende Kunstlederbezüge.
  • Armlehnen: Statt 3D-Armlehnen ist im Premium-Segment 4D gängig.
  • Mechanik: Der X1000 hat die einfache Wippmechanik, im höherpreisigen Gebiet gibt es meist erweiterte Wippmechaniken, die sich in jeder Position arretieren lassen.
  • Materialien: Es wird am Material gespart, natürlich ohne den Stuhl instabil zu machen. So ist das Fußkreuz aus Kunststoff statt Aluminium oder Stahl und die Armlehnen haben einen etwas höheren Kunststoffanteil.

Das ist im Grunde alles. Wer sein Geld gut für andere Dinge gebrauchen kann, ist hier sehr gut bedient. Denn die genannten Unterschiede wirken sich auf den Sitzkomfort nur wenig oder gar nicht aus. Wer aber ein Maximum an Ergonomie oder Materialqualität will, der muss 100-150€ mehr ausgeben.

Fazit zum Nitro Concepts X1000 Test: Kaufen oder weitersuchen?

Mir fällt nur wenig ein, was ich an dem X1000 kritisieren kann. Die einzige Schwachstelle in der Funktionalität bzw. Konstruktion liegt im Nackenkissen, das für kleine Menschen nicht weit genug unten anzubringen ist. Wer die Kissen eh nicht nutzt, kann das getrost vergessen.

Ansonsten ist der X1000 so wie sein Vorgänger der S300 in meinen Augen ein Knaller, wenn man sich den Preis anschaut: Er muss sich vor gut 80-100€ teureren Stühlen nicht verstecken und büßt nur minimal an Qualität und Funktionalität ein. Wer also nicht zu viel Geld ausgeben möchte, ist hier goldrichtig und wird wohl am X1000 nichts vermissen. Absolute Kaufempfehlung!

Vorteile:

  • Gute Mechanik & 3D Armlehnen
  • Solide Verarbeitung & Qualität
  • Sehr guter Komfort, viel Platz
  • Atmungsaktiver Stoffbezug

Nachteile:

  • Nackenkissen nicht tief genug einstellbar für kleine Menschen (evtl. unerheblich)

Marco Nykamp
Marco Nykamp

Hi, ich bin Marco Nykamp aka Tjorven und Autor aller Testberichte auf gaming-stuhl.de! Mit den Jahren habe ich einen riesigen Erfahrungsschatz über Gaming Stühle gewonnen, den ich hier durch Tests, Fotos, Videos & wertvolle Informationen an dich weitergebe - damit du sofort das für dich passende Produkt findest.

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