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Mein Playseat Test: So machen Rennspiele erst richtig Spaß!

Hi Leute, heute widme ich mich mal einem Thema, mit dem ich selbst erst kürzlich in Kontakt gekommen bin: Mit dem Playseat oder auch Rennsitz. Auf der Gamescom 2015 gab es an zahlreichen Ständen Versionen dieser Gaming Stühle speziell für Rennspiel-Enthusiasten. Ich selbst als Shooter-Fan habe diesen bisher wenig Beachtung geschenkt, doch ich muss wirklich sagen, dass eine gute Rennsport-Simulation, in Verbindung mit einem guten Playseat sowie einem Lenkrad, eine unglaublich coole Erfahrung ist.

Angesport durch meine positiven Eindrücke auf der GC stattete ich einem guten Freund der mir schon seid Jahren von seinen Rennspielen, Lenkrädern und Co. erzählt – ich hatte dies bis dato ziemlich erfolgreich ignoriert – einen Besuch ab. Experte würde ich ihn zwar nicht nennen, aber er hat schon den ein oder anderen Tausender in sein Hobby investiert und diverse Playseat-Generationen mitgemacht. Da ich nun auch überlege, mir einen Stuhl anzuschaffen, teile ich mal meine bisherigen Eindrücke mit euch und verpacke dies in einer Art Playseat Test – viel Spaß!

Der große Playseat Test von Gaming-Stuhl.de!

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Vorab: Wieviel Geld muss ich in so einen Rennsitz investieren?

Für viele interessant, daher vor dem eigentlichen Playseat Test kurz geklärt: Die Frage kann ich natürlich nur grob beantworten, allerdings MUSST du überhaupt nichts investieren – es geht letztlich immer darum, wieviel Geld dir dein Hobby Wert ist. Wie auch immer, laut meinen Recherchen und den Tipps meines Kollegen sollte man in etwa mit folgenden Kosten rechenen:

  • 300 Euro für den Playseat an sich, also das Gestell mit Sitz.
  • 400 Euro für ein gutes Lenkrad mit Pedalen.
  • Optional: Gut 100 Euro für eine seprate Gangschaltung.

Das sind ja fast 1000 Euro! Geht das ganze nicht auch etwas günstiger?

Klar geht das. Ich habe ja bereits erwähnt, dass es immer davon abhängt, wieviel Geld dir der Spaß Wert ist. Wenn man allerdings billig kaufen möchte, kann auch einiges schief gehen. Keine Sorge, für die sparsamen unter euch haben wir uns ebenfalls ins Zeug gelegt und eine Kombi gefunden, die wirklich erschwinglich ist – dazu später mehr.

Eine weitere sparsamere Möglichkeit bietet dir ein Gestell ohne Sitz. Solltest du letzteren in passender Form nämlich bereits besitzen, lohnt es sich vielleicht nicht, extra einen neuen anzuschaffen.

So lauten die Kriterien im Playseat-Test!

Qualität: Im Prinzip genau das selbe wie beim Gaming Stuhl und damit kenne ich mich aus. Stabil sollte das ganze sein und es sollte nicht an allen Ecken wackeln und klappern. Zudem spielt es im Playseat Test auch eine Rolle, welches Material verwendet wurde. Kunstleder ist nicht gleich Kunstleder und Stoff nicht gleich Stoff – da gibt es teils schwerwiegende Unterscheide. Du willst doch sicher nicht, dass der Rennsitz nach 3 Wochen durchgesessen ist, dass er Fussel ansaugt wie ein Staubsauger oder dass du darauf schwitzt wie ein Blöder.

Sitzkomfort: Bei einem Playseat vielleicht etwas weniger wichtig als bei einem Bürostuhl, auf dem man tatsächlich den ganzen Tag verbringt, aber dennoch entscheidendes Kriterium. Es sollte sich schon in etwa so anfühlen, als säße man in einem Sportwagen und vor allem zur eigenen Statur passen. Letzteres ist natürlich sehr individuell, doch auch darauf werde ich im Playseat Test ein paar Empfehlungen abgeben.

Kompatibilität: Was nutzt einem der coolste Rennsitz, wenn sich kein Lenkrad bzw. Pedal daran anbringen lässt? Richtig, garnichts. Dieser Faktor kommt zwar nur bei wirklich minderwertigen No-Name Seats ins Spiel, dennoch schenke ich ihm im Test Beachtung.

Optik: Auch wenn der Sitz vor allem funktional und hochwertig sein soll, so ist doch das mindeste, ihm eine gescheite Optik zu verpassen. Einige Hersteller kriegen es jedoch einfach nicht hin. Klar, Geschmackssache, aber wenn der Playseat aussieht wie ein halbfertiger Klappstuhl auf einem ausgedienten Schlitten von Oma, brauchen wir darüber glaube ich nicht diskutieren.

Der Rennsitz-Testsieger

Diesen Playseat haben wir zu unserem Favoriten gemacht. Warum? Nun, zum einen vertraue ich da auf den Rat meines erfahrenen Kollegen und zum anderen hatte ich auch wirklich nichts an diesem Rennsitz auszusetzen. Ich bin ja recht aktiv in der Branche und die Qualität eines Sitzes kann ich dann doch recht gut einschätzen. Ich bringe meine Erkenntnisse mal kurz auf den Punkt:

Rennsitz Testsieger.
  • Laut Hersteller passend für Größen von 1,2m bis 2,2m und Gewicht bis max. 122kg.
  • Erfahrungsgemäß trägt er auch 140kg.
  • In schwarzem/weißem Alcantara/Kunstleder erhältlich.
  • Schicke, wertige Optik und stabiler Stahlrahmen.
  • Kompatibel mit allen gängigen Plattformen & Geräten.
  • Einfacher Aufbau – alles dabei.
  • Faires Preis-Leistungs-Verhältnis.
  • Sehr präzises Lenken.
  • Sehr starke und realistische Force-Feedback-Funktion.
  • Das Lenkrad bringt ein sehr realistisches Gefühl, auf einem Level mit teuren Profi-Geräten.
  • Preis etwas hoch, aber noch angemessen.
  • Pedale für diese Preisklasse super – eine Loadcell Mod fehlt.
  • Kinderleichte Installation.
  • Optik sehr stimmig – Lenkradbezug hätte etwas wertiger sein können.
Bestes Sport-Lenkrad.

Wir haben uns bewusst nicht für das Logitech G27 entschieden, da dieses zwar wirklich gut ist, mittlerweile aber nurnoch schwer oder überteuert zu bekommen ist. Solltest du es für unter 400 Euro finden, so kannst du auch zu diesem greifen – ich würde es mit dem Thrustmaster T500 RS fast auf eine Stufe stellen. Falls du daran interessiert bist, schau mal hier rein: Preis vom Logitech abfragen.

Ansonsten ist man mit dem Thrustmaster Lenkrad zu 100% glücklich. Ich war unglaublich beeindruckt vom Spielgefühl, das einem dieses Teil vermitteln kann. Das hätte ich wirklich nicht erwartet – vor allem nicht nach schlechten Erfahrungen mit früheren Modellen, die ich hin und wieder antesten durfte. Auch der Experte sagt: Das T500 RS ist technisch sehr weit entwickelt und fast auf einem Level mit sehr viel teureren Produkten, die nur in kleiner Stückzahl für Liebhaber bzw. Prfis produziert werden.

Sparcombo: Praktisch & günstig

Zu dem Logitech Driving Force GT muss ich ja wohl kaum viele Worte verlieren: In dieser Preisklasse gibt es einfach nichts besseres. Kundenrezensionen, Testberichte und Verkaufszahlen sprechen da eine eindeutige Sprache. Kommen wir also zum wesentlicheren Faktor in meinem Playseat Test Spartipp: Dem „Challange“ Rennsitz. Dieser sieht zwar auf Bildern recht unscheinbar aus, bringt in der Realität auch etwas weniger Massivität mit sich, sitzt und spielt sich dafür aber hervorragend. Man sollte dieses preisgünstige Modell wirklich nicht unterschätzen und auch heir merkt man, wenn man sich zu dem Thema einliest, recht schnell, dass der Playseat Challange ein kleiner Geheimtipp ist. Besonders genial bei diesem Rennsitz: Man kann ihn schnell und kinderleicht verstauen – damit hat er vielen teureren Modellen wirklich etwas vorraus.

Leider kann ich zur Zeit noch nicht mit Fotos und Videos dienen, bin aber dran mir dafür ein Muster zu organisieren. So könnt ihr euch ein besseres Bild von dem Gaming Equipment machen.

Ihr habt schon einen Stuhl? Wie wärs damit:

Wheel Stand Pro.

Der Wheel Stand Pro ist die beste Lösung, wenn ihr schon einen guten Gaming Sessel bzw. Stuhl besitzt und euch lediglich der richtige Platz für Lenkrad und Co. fehlt. Das Teil ist stabil und bringt auf jeden Fall schon ordentliches Renn-Feeling.

Sicherlich ist die direkte Kombination von Playseat, Halterung und Lenkrad noch einen Tick cooler, aber dieses Produkt ist auf jeden Fall praktisch und noch dazu sehr günstig. Leider passt es nur zu den gängigen Logitech-Modellen. Wenn euch das nicht stört – warum sollte es? – dann greift zu!

Fazit zum Playseat Test

So ich denke, damit haben wir doch eine umfassende Beratung am Start, die dir einen guten Überblick über die aktuellen Produkte liefern sollte. Ich hoffe, dass ich so bald wie möglich ein paar exklusive Bilder und ein Video von meinem persönlichen Setting online stellen kann – bin da aber noch am basteln. Halte euch da auf dem Laufenden. Ich habe mit den Playseats auf jeden Fall nochmal eine ganz neue Gaming-Welt für mich entdeckt, die ich vorher immer als langweilig abgetan habe – zurückblickend echt ziemlich dämlich. Tch habe difinitv was verpasst, aber egal, es ist ja noch genug Zeit dies nachzuholen.

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